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Pionierin der Moderne: Paula Modersohn-Becker

KUNSTGESPRÄCH | BIOGRAPHIE | MODERNE –––
Fast jeder Mensch in unserem Land kennt sie als Pionierin der Moderne: die Künstlerin Paula Modersohn-Becker. In ihrer kurzen, produktiven Lebenszeit schuf sie über 700 Gemälde. Paula Modersohn-Becker wurde nur 31 Jahre alt.
Ein Herzstück ihres Werkes bilden ihre 70 Selbstportraits. Facettenreich stand dabei die Erforschung des eigenen „Ich“ als weibliche Künstlerin im Mittelpunkt. Dass sie sich 1906 als erste Frau selbst nackt malte, war eine Sensation. Zwischen den Jahren 1900 und ihrem Tod im Jahr 1907 bewegte Paula Modersohn-Becker sich im Spannungsfeld zwischen dem einsamen Moordorf Worpswede bei Bremen und Europas pulsierender Kunstmetropole Paris. In dieser Zeit fand sie ihren eigenen unverwechselbaren Stil.
Aus Anlass ihres 150en Geburtstages im Jahr 2026 wird Paula Modersohn-Becker in zahlreichen Ausstellungen geehrt. In Bremen geht zudem das 1927 gegründete Paula Modersohn-Becker-Museum, das als erstes Museum für eine weibliche Künstlerin überhaupt gegründet wurde, auf sein 100jähriges Jubiläum zu.
Im Kunstgespräch folgen wir Paulas umfangreicher künstlerischer Spurensuche, ihren Formen, Farben sowie Perspektiven und schauen dabei besonders auf ihre Selbstportraits.
Selbstbildnis | 1906 | Öltempera auf Leinwand (© Paula-Modersohn-Stiftung in Bremen)
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