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Verfolgte Komponistinnen – Musik & Erinnerung

Mittwoch, 11. November 2026, 15:00 - 16:00

CELLO | GESPRÄCH | ERINNERUNG ––– 

Solokonzert & Gespräch mit der Cellistin Petra Kießling

November 1938: Die s.g. „Reichskristallnacht“. Jüdische Menschen werden ermordet, misshandelt und in den Tod getrieben – der Auftakt einer staatlich organisierten, systematischen Verfolgung und Vernichtung, auch von Künstlern und Musikerinnen. Eine ganze kulturelle Welt wird von den Nationalsozialisten ausgelöscht und ist damit aus unserem kulturellen Gedächtnis verschwunden.

Doch wie erinnern wir? Kann Kunst und Musik uns dabei helfen? Kann Musik etwas ausdrücken, das eigentlich unaussprechlich ist? Und wie erinnert man an ein Geschehen, das jedes Vorstellungsvermögen übersteigt? Was ist schön in der Kunst, was schrecklich?

Über diese und andere Fragen sprechen wir mit der Cellistin Petra Kießling. Auf ihrem Instrument spielt sie Werke zweier verfolgter Komponistinnen: Ruth Schonthal und Ilse Fromm-Michaels. Beide Komponistinnen gingen trotz widrigster Umstände ihren eigenen Weg und behaupteten sich als eigenständige Musikerinnen.

Musik und Gespräch verbinden sich zu einer Auseinandersetzung mit Verfolgung, Erinnerung und dem Verlust kultureller Vielfalt – und mit der Frage, welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen Kunst im Umgang mit dem Unaussprechlichen hat.

 

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Details

  • Datum: Mittwoch, 11. November 2026
  • Zeit:
    15:00 - 16:00
  • Veranstaltungskategorie: